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Wärme für Weißrussland - Ofenbau in Iwenjezk

Realisierungszeitraum:
Abfahrt nach Weißrussland: 1. Oktober 2004
Rückkehr: 10. Oktober 2004

Die Akteure:
Die nachstehend genannten Personen haben das Projekt in Weißrussland realisiert.
  • Vereinigte Ofen- und Kaminwerkstätten AG
  • Ofenbau und KaminsanierungenLudwig Huber GmbH
  • Heizung + Sanitär:Fa. Fellner GmbH
Reisebericht:
Als wir uns am Freitag, den 1.10.2004 um 8.00 Uhr früh dem Pressefotographen zum Abfahrtsbild aufstellten, war alles bestens vorbereitet für unsere Aktion "Wärme für Kinder".
Hatten wir uns doch 1 Jahr lang auf diesen Tag vorbereitet, unzählige Gespräche geführt, technische Daten ermittelt, einen Dolmetscher als Kontaktperson vor Ort die Dinge klären und regeln lassen, Geld mit unterschiedlichen Aktionen gesammelt, die Industrie und den Handel angebettelt, einen Frachter aufgetrieben und die Ware vor einer Woche persönlich verladen, Zollfreiheit für Weißrussland erkämpft sowie VISA beantragt und erhalten. Schlußendlich haben wir noch 3 Schulen gebeten, unsere Aktion durch das Bemalen von Postkarten und ca. 30 Ofenkacheln zu unterstützen. Dies alles vor dem Hintergrund, im Rahmen der humanitären Hilfsaktion den Kindern vor Ort durch Kinder aus Bayern eine besondere Freude zu machen.

Jetzt war es soweit. Die bemalten und gebrannten Kacheln liegen im Auto. Die registrierten und per Sonderzollformular gelisteten Werkzeuge der Ofenbau- und der Heizungsbaufirma waren verladen. Neben einer kräftigen Brotzeit für eine etwa 1.700 km lange Autofahrt hatten wir Bargeld in US-Dollar, Euro und Rubel an Bord. Neben den seit Tagen immer wieder auf-tauchenden Gerüchten über Probleme an der Grenze mit unserem Warentransport hatte sich ein guter Rat immer wiederholt, der die Mitnahme von US-Dollar für besondere Fälle betraf.

So starteten wir zwei Ofen- und zwei Heizungsbauer aus 3 Betrieben, sozusagen 3 Chefs und 1 Geselle am Freitag um 12.00 Uhr von der Zollstation "Walserberg" zur Fahrt über Wien und zur Übernachtung in die Slowakei. Die Weiterfahrt am darauffolgenden Samstag führte uns 30 km durch Tschechien und ca. 650 km über Warschau durch Polen zum Grenzübergang nach Brest (Weißrussland), den wir um 15.00 erreichten. Dort wartete unser Dolmetscher Herrn Siegel um uns beim Grenzübertritt zu unterstützen. Herr Siegel  hatte darauf hingewiesen, dass der Grenzübertritt trotz unserer Sondererlaubnis durchaus problembehaftet sein könnte.


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