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Kontaktdaten
Wärme für Kinder e.V.
Stadtplatz 6
84347 Pfarrkirchen
Tel: 08561-983520
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Wärme für Lettland - Sonderschule in Aizputes pagasts
Termin: 23. - 30. August 2006.
Ein Projekt der Regionalgruppe Dresden.
In der Sonderschule Laza lernen und wohnen 60-90 geistig behinderte
Kinder. Die Schule führt ein Sonderausbildungsprogramm durch, dessen
Schwerpunkt die soziale Adaption der Schüler ist. Unterrichtet werden
Kinder von Klasse 1-9, danach wird ein Berufsausbildungsprogramm
angeboten. Hier besteht die Möglichkeit, sich als Wirtschafts- oder
Bauarbeiter oder Hausdiener ausbilden zu lassen.
Die Schule befindet sich in einem alten Baron-Gutshaus inmitten eines Parks. Die Gesamtwohnfläche beträgt 1.300 m².
Die Kachelofen-Heizungsanlage wurde vom 23. - 30.08.2006 von den
Kachelofenbaumeistern Frank Dressel, Steffen Marko, Dieter Ritscher,
Hendrik Schütze, Harald Herrmann, Christian Scholze und Gerald Klemm
(2. Bild v.l.n.r.) sowie dem Heizungsbaumeister Bernd Ritscher und
David Dressel installiert. Unterstützt wurden die Handwerker von Maria
Scholze und Katrin Graf. Auf den weiteren Bildern ist das Schulgebäude,
ein Klassenzimmer und der derzeitige Zustand eines Ofens in einem der
Schlafunterkünfte der Kinder zu sehen.
Hilfe in Lettland - Der Entschluss
Am 3. April 2006 entschlossen sich die Ofenbauer der Regionalgruppe Dresden, ein Projekt der Initiative "Wärme für Kinder" zu übernehmen. Es sollte nicht irgendein Projekt werden, sondern das wohl bisher umfangreichste. Es handelt sich um eine Schule mit Internat für geistig behinderte Kinder in Aizpute/Lettland. Die Dimensionen sind für eine Kachelofenheizung wahrhaft gigantisch: 1.300 m² sind in dem zur Schule umfunktionierten ehemaligen Baron-Gutshaus zu beheizen. Keine leichte Aufgabe also, aber mit Tatendrang und dem nötigen Optimismus gingen die 8 Kachelofenbaumeister aus Sachsen und der Lausitz die Aufgabe an.
Vor-Ort-Besichtigung im Mai 2006
Am 10. Mai flogen Harald Herrmann, Dieter Ritscher und Hendrik Schütze nach Lettland, um sich ein Bild über die Örtlichkeiten und die Möglichkeiten zu machen. Die drei Ofenbaumeister wurden vom Schulleiter, Herrn Linards, herzlich empfangen. Sie staunten nicht schlecht, als sie die 21 riesigen Grundöfen begutachteten, mit denen das Gebäude bisher beheizt wurde. Nach genauer Besichtigung der vorhandenen Öfen, der Klassenräume und Unterkünfte sowie der Schornsteine wurde schnell klar, dass nur ein Teil des Objektes mit neuen Öfen ausgestattet werden kann. Mit Herrn Linards wurde besprochen, welche Öfen besonders schlecht heizen und deshalb ersetzt werden müssten und welche Öfen noch recht gut funktionieren.
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